Ruhe und Geduld beim Babyshooting

Das Babyshooting kann mit vielen Überraschungen einhergehen, besonders wenn man kein Elternteil ist. Natürlich hat jeder Fotograf seine eigene Art und Weise, damit umzugehen. Aus Erfahrung weiß ich, das ein Babyshooting schon mal etwas dauern kann, einschließlich Fütterung, eventuellen Wickelpausen oder Umziehen. Viele Eltern möchten, dass ihr Kleinkind in den ersten zwei Wochen nach der Geburt fotografiert werden, was für den Fotografen auch kein Problem ist. Die Erinnerungen an diesen Zeitraum sind für viele Eltern wegen der vielen neuen Eindrücke unscharf. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum diese Aufnahmen so wichtig sind.

In der Regel werden die ersten Fotos im Elternhaus aufgenommen, erst später trauen sich die Eltern mit dem Kind ins Fotostudio. Wenn ich eine Sitzung im Hause des Kunden durchführe, muss ich viel Equipment mitführen, um für alle Fälle gerüstet zu sein. Ein paar lustige Kinderspielzeuge gehören ebenfalls dazu. Neugeborene sind unglaublich, wenn sie spüren, dass Liebe sie umgibt. Besonders die Fütterung ist eine gute Gelegenheit für großartige Aufnahmen.

Im richtigen Moment bereit sein
Genau wie die Eltern habe ich gelernt, dass das Baby der Chef im Ring ist. Die beste Möglichkeit, den Erfolg der Aufnahmen sicherzustellen besteht darin, mit den Eltern darüber zu reden, was sie erwartet und sie sich darauf vorbereiten können. Die Eltern wissen, wie lange das Babyshooting dauert und welche Unordnung dadurch entstehen kann. Natürlich habe ich bereits einige Posen im Kopf, aber die besten Bilder entstehen durch die Einzigartigkeit des Kleinkinds. Egal, ob es sich um süße Grübchen, die schönen Augen oder um tolles Haar handelt, ich versuche immer die Schönheit des Babys hervorzuheben.

Gerne lasse ich das Baby sich bewegen, gähnen und strecken. Babys haben wundervolle, perfekte, süße Bewegungen die ihre Natürlichkeit betonen. Geballte Fäuste versuche ich zu öffnen, entspannte Hände verleihen dem Bild ein friedliches Gefühl. Eine weit geöffnete Blende bringt die notwendige Tiefenschärfe. Obwohl es manchmal schwierig ist, versuche ich die Eltern und Geschwister bei einigen Aufnahmen mit ins Bild zu bekommen.

Es macht einen großen Spaß Bilder vom schlafenden, wachen und gähnenden Baby zu machen oder beim Baden oder Kuscheln auf den Auslöser zu drücken. Diese Detailaufnahmen sind nicht nur entzückend, sondern auch großartige Begleitbilder für Alben und Fotobücher. Aufgrund des empfindlichen Fokus einer Makro-Linse ist der beste Zeitpunkt, um diese Bilder zu erhalten, wenn das Baby sehr fest schläft.