Eventfotos in Berlin – Besondere Ereignisse in Bildern festhalten

Die Fotografie wurde schon immer dazu verwendet, um jeden Moment von Anfang an festzuhalten. Doch die Ereignis- oder Eventfotografie, wie wir sie heute kennen, wurde erst durch die tragbaren Kameras möglich. Und natürlich durch Fotografen, die diese Kameras mit sich herumtragen und auf den richtigen Moment warten. In der Praxis wird Eventfotografie heute dazu verwendet, um Gäste oder Ereignisse einer Veranstaltung zu fotografieren. Auf der ganzen Welt zählen zu diesen Ereignissen zum Beispiel Hochzeiten, Taufen, Geburtstage, Preisverleihungen, Jubiläen, Beerdigungen und viele andere Veranstaltungen.

Relativ selten ist das Schießen von Eventfotos eine glamouröse Veranstaltung. Wenn ich als Fotograf Berlin für einen Kunden diese Aufnahmen mache, lande ich manchmal im Börsensaal, aber auch auf langweiligen Veranstaltungen, bei denen ich versuchen muss, großartige Bilder zu machen. Als Fotograf kann ich auf einer Veranstaltung nicht in Jeans und T-Shirt erscheinen, sondern ich passe mich dem Dresscode an. Das bedeutet manchmal: Anzug, Krawatte und schwarze Schuhe.

Erste Aufnahmen schon vor dem Ereignis machen
Meine Kunden haben wahrscheinlich lange vor der Veranstaltung über den Ablauf nachgedacht und alles arrangiert. Als Fotograf stehe ich dem nicht nach. Schon vor dem Eintreffen der ersten Gäste bin ich vor Ort. Manche Auftraggeber lieben es, auch Aufnahmen von den letzten Vorbereitungen zu erhalten. Um nicht jeden Blitz, Diffusor oder jedes Objektiv mitschleppen zu müssen, besichtige ich vorab den Veranstaltungsraum und mache ein paar Testaufnahmen. Das hilft mir nicht nur bei der Wahl der richtigen Ausrüstung, ich bekomme auch ein Gefühl für den Veranstaltungsort.

Wenn es Zeit für die Aufnahmen ist, denke ich daran, dass sich die Gäste wohlfühlen wollen. Dennoch es völlig akzeptabel ist, alle Teilnehmer zu fotografieren. Wenn die Beleuchtung es zulässt, erhöhen ich den ISO-Wert und schieße Aufnahmen mit dem Umgebungslicht. Gute Zuschaueraufnahmen sind zwar nett, aber meine Konzentration gilt der Bühne.

Schnell und unsichtbar arbeiten
Egal ob bei der Podiumsdiskussion oder einer Cocktailstunde, niemand ist meinetwegen auf der Veranstaltung. Ich kann und will nicht in den Ablauf der Veranstaltung eingreifen. Deshalb arbeite ich schnell, ruhig und so unsichtbar wie möglich. Oft mache ich meine Aufnahmen mit einem langen Objektiv, denn die Menschen auf einer Veranstaltung wollen nicht auf ihren Hinterkopf schauen. Außerdem sollte niemand wirklich in eine Situation geraten, in der die fotografierte Person kriegerisch oder aggressiv dargestellt wird. Ich würde auch keinen Moment fotografieren, der äußerst persönlich ist, es sei denn, dies ist gewünscht.

Die Menge der Eventfotos ist begrenzt. Wenn ich von jeder Gruppe, die ich bei einem Ereignis fotografiere, drei Bilder aufnehme (was ziemlich typisch ist), habe ich am Schluss Hunderte von Bildern, aus denen ich die besten auswähle. Sind auf den Fotos VIPs, wähle ich von diesen Personen ein oder zwei zusätzliche Bilder aus. Das Gleiche gilt für Referenten oder Diskussionsteilnehmer.

Zusammenarbeit von Anfang an
Eventfotos sind zwar nicht die erfüllendste Art der Fotografie, trotzdem finde ich die fotografischen Aspekte dieser Fotografie sehr interessant. Von Anfang an arbeite ich mit dem Koordinator der Veranstaltung zusammen. Auf diese Weise kann ich sicher sein, mich in der richtigen Reihe aufzuhalten, wenn der Hauptredner spricht. Das hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun, ich will nur die besten Aufnahmen liefern.